Das Periodensystem – Zutatenliste für chemische Verbindungen

Das Periodensystem ist eine Übersicht aller chemischen Elemente in ihrer Reinform. Es ist eine Art Liste mit Zutaten, aus denen du neue Stoffe herstellst. Stark vereinfacht funktioniert es wie beim Backen eines Kuchens. Ein Beispiel: Wenn du zweimal das Element Wasserstoff nimmst (H) und einmal das Element Sauerstoff (O), entsteht die chemische Verbindung Wasser (H2O).

Das Periodensystem der Elemente grafisch dargestellt.

Angaben in den Elementfeldern

Die Elemente sind im Periodensystem aufgelistet. Die einzelnen Felder beinhalten jeweils ein Element. Dort steht sein Name und einige seiner Eigenschaften. Außerdem findest du die Angabe, wie du es beim Schreiben abkürzt. Dies ist das sogenannte Elementsymbol. Dieses Symbol entsteht durch den lateinischen beziehungsweise griechischen Namen des Elements. Beispielsweise steht O für Oxygenium, das altgriechische Wort für Sauerstoff.

Die Elemente sind im Periodensystem nach einer bestimmten Reihenfolge sortiert. Sie sind nach der Ordnungszahl, auch Kernladungszahl genannt, nummeriert. Sie zeigt an wie viele Protonen, also positiv geladene Teilchen, jedes Element in seinem Atomkern hat. Aber nicht nur sie, sondern auch die Elektronegativität findest du im Periodensystem. Als weitere Eigenschaft siehst du das Gewicht eines Atoms, die sogenannte Atommasse, in den Feldern.

Perioden und Gruppen

Die einzelnen Spalten des Periodensystems heißen Gruppen und die Zeilen Perioden. In einer Periode steigt üblicherweise die Elektronegativität von rechts nach links an. Die Gruppen, also die Spalten, fassen Elemente mit ähnlichen chemischen Eigenschaften zusammen.

Außerdem sind die Elemente auch nach bestimmten Eigenschaften wie elektrischer Leitfähigkeit und Aussehen sortiert. Die Felder, die zusammengehören, besitzen im Periodensystem meist die gleiche Farbe. Dies ist beispielsweise bei Metallen wie Aluminium und Gallium so. Sie zeichnen sich durch gute elektrische Leitfähigkeit, Glanz, Härte und weitere Eigenschaften aus. Ein weiteres Beispiel sind Nichtmetalle wie Kohlenstoff und Sauerstoff. Sie haben andere Eigenschaften als die Metalle und besitzen daher eine Farbe für sich. Halbmetalle sind vom Aussehen und der elektrischen Leitfähigkeit her weder Metalle noch Nichtmetalle. So haben auch sie eine eigene Farbe.